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    Rezension: Layla Heldin auf vier Pfoten

    #NetgalleyDE

    Layla

    Heldin auf vier Pfoten

    von Uwe Krauser

    Shaker Media

    Inhalt

    Erlebe eine lustige, herzzerreißende und spannende Zeitreise mit Streunerin Layla, die das Leben ihrer neuen Familie für immer verändert.

    Zusammen mit der aufgeweckten Erzählerin Phoebe geht sie durch dick und dünn. Sie lernt, dass auch Menschen eine gute Portion Dosenfutter durchaus zu schätzen wissen und Chihuahuas nicht unbedingt für den Polizeidienst geeignet sind. Auf ihrem steinigen Weg erfahren Hunde wie Menschen, dass wahre Freundschaft Berge versetzen kann.

    Meine Meinung

    Ich kenne den ersten Band rund um Hündin Phoebe nicht, dennoch hat mir bei Laylas Geschichte nichts gefehlt. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Phoebe. Humorvoll, Herzbewegend und zum nachdenken anregend.

    Laylas Leben als Straßenhund ist Vergangenheit. Sie hat in Bodenmais ein wundervolles zuhause gefunden, tierische Kumpels und Dosenöffner, die ihr die schönen Seiten des Lebens zeigen. Der Autor schreibt so anschaulich und bildhaft, das ich dass Gefühl hatte, alles aus nächster Nähe zu erleben. Mit jeder Zeile die man liest, spürt man die unbändige Liebe von Uwe und Oliver zu ihren Tieren. Da wird es mir als Tierliebhaber warm ums Herz. Mit Humor erzählt uns Phoebe von den Abenteuern, aber auch Ängsten die Layla durchlebt hat. Wir tauchen ein in den Alltag des Hotels, treffen auf Gäste und erleben so manch spannende Situationen mit Layla und Phoebe. Humorvoll, herzzerreißend und voller Liebe, ein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss. Gerne vergebe ich 5 von 5*

  • Belletristik, Roman, Frauenliteratur, Unterhaltung

    Rezension: Rugenträume und Meeresrauschen

    Rügenträume und Meeresrauschen: Ostsee-Roman von [Evelyn Kühne]

    Rügenträume und Meeresrauschen

    von Evelyn Kühne  

    Inhalt

    Die Familienpension muss gerettet werden – das ist den ungleichen Schwestern Hanna und Emma klar. Doch das Geld wird knapp und die Lage schwieriger, als plötzlich der rätselhafte Pensionsgast Sascha auftaucht …

    Gegensätzlicher könnten Hanna und ihre Zwillingschwester nicht sein: Während Emma durch die Weltgeschichte reist und ihr Leben genießt, führt Hanna gemeinsam mit dem Vater eine kleine Pension auf Rügen. Sie hält die Stellung im Gästehaus, obwohl dieses kurz vor dem Aus steht und ihr Vater zudem noch an Alzheimer erkrankt ist.

    Von maritimer Leichtigkeit und Romantik kann Hannah nur träumen, als plötzlich Sascha, der neue Gast aus Hamburg, auftaucht und Hanna ordentlich den Kopf verdreht. Doch bald wird ihr klar, dass er ganz andere Intentionen verfolgt, als sie bisher dachte …

    Meine Meinung

    Da in diesem Jahr all unsere geplanten Urlaube nicht stattfinden konnten, hole ich mir eben Urlaub ins Haus. Evelyn Kühne versteht es, mich jedesmal aus dem Alltag abzuholen und an die Ostsee zu entführen. Sie zauberte mir das Meer, den Strand und die Schönheit Rügens vor Augen. Schnell fühlte ich mich im “ Strandkieker “ heimisch, auch wenn das Gästehaus etwas in die Jahre gekommen ist, so macht Hanna dies, mit ihrer ganzen Art alles wieder wett.

    Kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, war ich auch schon wie von Zauberhand in Glowe. Der flüssige Schreibstil trug dazu bei, das die Seiten nur so dahinflogen. Hanna, die die Leitung der Pension nach der Alzheimer Erkrankung ihres Vater übernommen hat, ist ein wundervoll gezeichneter Charakter. Schnell habe ich sie in mein Herz geschlossen, ihre Gedanken aufgenommen und mit ihr auf eine Lösung für all die Probleme gehofft. Als dann ein neuer Gast auftaucht und sich auch noch länger bei Hanna einmietet, erscheint ein kleines bisschen Hoffnung in ihr…. Auch Emma, ihre Schwester, steht unverhofft vor der Tür und bietet ihre Hilfe an…. ob der Strandkieker gerettet werden kann und was es mit dem Gast aus Hamburg auf sich hat, dürft ihr selbst lesen….

    Mein Fazit

    Eine Geschichte, wie sie das Leben schreiben könnte. Viel Gefühl und vor allem Tiefgang regen an zum nachdenken. Rügen wird dem Leser in all seiner Schönheit vor Augen geführt. Man hört das Meer rauschen und schmeckt das Salz auf den Lippen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung und 5 von 5*

    Danke liebe Evelyn.

  • Krimi, Thriller,Psychothriller

    Rezension: Bluthölle

    Bluthölle: Thriller ( Hunter-und-Garcia Band 11) 

    von Chris Carter

    Inhalt

    Taschendiebin Angela Wood hatte einen guten Tag. Sie gönnt sich einen Cocktail, als ihr in der Bar ein Gast auffällt, der sich rüpelhaft benimmt. Um ihm eine Lektion zu erteilen, stiehlt sie seine teure Ledertasche. Ein schwerer Fehler, die Tasche enthält nichts Wertvolles, nur ein kleines Notizbuch. Ein Albtraum beginnt. Das Buch enthält Skizzen und Fotos von 16 Folter-Morden. 16 Polaroids der Opfer, 16 DNA-Analysen. In Panik schickt Angela das Buch an das LAPD, wo Robert Hunter und Carlos Garcia sofort erkennen, dass der sadistische Täter ein Experte sein muss. Das ist ihr einziger Hinweis. Eine blinde Jagd beginnt, bis der Killer Hunter ein Ultimatum stellt.

    Meine Meinung

    Kaum durfte ich den 11. Band rund um Hunter und Garcia in den Händen halten, war er er auch schon wieder ausgelesen. Zu Beginn hat Chris Carter ein sehr persönliches Vorwort verfasst, dass mich unendlich berührt hat.

    Der neue Fall für Hunter und Garcia bietet neben enorm hohem Spannungsfaktor auch wieder perfekten Thrill mit Gänsehautgarantie. Auch hier fesselt Carter seine Leser wieder mit kurzen, knackigen Kapitel und Cliffhanger. Man ist kaum in der Lage das Buch aus der Hand zu legen. Carter hält sich beim schreiben nicht mit großen Umschreibungen auf, präzise bringt er auf den Punkt, was gesagt werden muss. Die Charaktere sind wie immer ausgereift und sehr gut beschrieben. Nach Lucien Folder bekommt Hunter es mit einem neuen psychopathischen Täter zu tun, geschickt werden einem Bilder in den Kopf gezaubert, die definitiv nichts für schwache Nerven sind. Für Garcia hätte ich mir mehr Raum gewünscht, irgendwie kam er dieses mal zu kurz. Hunter ist wie gewohnt sehr präsent.

    Fazit

    An Spannung kaum zu übertreffen. Carter ist für mich ein echter Thrillergott. Immer wieder schafft er es, mich von der ersten Seite an zu packen. Die kurzen Kapitel samt Cliffhanger sowie perfekt eingelegten Wendungen, sorgen für eine düstere Atmosphäre und geniale Gänsehautmomente. Gerne vergebe ich eine klare Leseempfehlung und 5 von 5*

    Danke an den Ullstein Verlag und #NetgalleyDE