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    Rezension: Düstere Verkettung

    Düstere Verkettung: Blár Finkelstein von [Viktor Dueck]

    Düstere Verkettung: Blár Finkelstein 

    von Viktor Dueck 

    Inhalt

    Es ist das Jahr 1985. Der Veteran Blár Finkelstein gerät nach dem Tod seiner Frau zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten. Um seine Enkeltochter Caja vor der Obdachlosigkeit zu bewahren, muss er sich von ihr trennen. Doch da taucht ein Brief von einem Unbekannten auf und garantiert der kleinen Familie materielle Sicherheit, vorausgesetzt Blár liefert ein Päckchen aus.

    Seit Tagen wird Skadi Laaksonen nachts von ihrem verstorbenen Ehemann heimgesucht. Sobald sie die Augen schließt, spürt sie auf ihrem Gesicht seinen Atem. Indessen hat Skadis Schwiegersohn Ivar von einem Mann gehört, der ihnen helfen kann, herauszufinden, was der Verschiedene möchte.

    Seit Jahren schleicht der nervlich labile Gennadi Filippow jeden Morgen zum Fenster, um durch einen Spalt der zugezogenen Vorhänge zu spähen. An manchen Tagen sitzt ein Hund davor, geschickt von einem Scheusal, um ihn daran zu erinnern, dass er nicht vergessen wurde.

    Ohne voneinander zu wissen, geraten sie in eine Verkettung, aus der es keinen Ausweg gibt

    Meine Meinung

    Auf den Autor bin ich durch Zufall in Facebook gestoßen, der Klappentext klang so spannend und mysteriös zugleich, das ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ein Blick in Amazon und keine 10 Sekunden später, war es auf meinem Reader.

    Von der ersten Seite an, schafft der Autor eine seltsam anmutende Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch hinweg über mich legte. Der Anfang deutet auf einen eher sachten Thriller hin, der sich in seiner vollen Grausamkeit erst nach und nach entfaltet. Besonders gut gefällt mir die Charakterisierung der Protagonisten, welche sehr detailliert beschrieben sind. Schnell hatte ich eine sehr klar Vorstellung von jedem vor Augen. Einzig mit den Namen hatte ich so meine Schwierigkeiten, in meinem Kopf versuche ich mich immer noch an der Aussprache, was jedoch dem Lesespass nichts anhaben konnte. Viktor Dück, schaffte es, mir mit seinem flüssigen und sehr bildgebenden Schreib und Erzählstil, Bilder vor Augen zu zaubern, die mich enorm fesselten und zum Teil auch erschütterten. Während des Lesens, rätselt man ganz automatisch mit, doch zu einer Lösung kommt man erst am Ende. Durch geschickte Wechsel und Wendungen, baut der Autor ein Spannung auf, die zum greifen spürbar ist. Das Ende jedoch, wird mich noch lange Zeit beschäftigen.

    Fazit

    Ein Thriller, der neben enormer Spannung für extremes Kopfkino sorgt. Nervenkitzel, Gänsehaut und sich sträubende Nackenhaare garantiert. Gerne vergebe ich 5 von 5*

    Nichts für schwache Nerven!!

    Über den Autor

    Viktor Dück, geboren in Zelinograd, ehemalige Sowjetunion, kam 1989 mit 12 Jahren nach Deutschland. Nach der Ausbildung wählte er als Jungendlicher den Beruf des Fabrikarbeiters, woraufhin es über 20 Jahre dauerte, bis der innere Drang, seine Romane zu veröffentlichen, endlich siegte.

    Mit dem Debütroman „Düstere Verkettung – Blár Finkelstein“ bringt der Autor die Leser zurück in das Jahr 1985, wo in einem fiktiven Land zwischen Finnland und UdSSR ein Scheusal ahnungslose Menschen in Not zu seinen Gunsten missbraucht.

    Viktor Dück lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem kleinen Dorf umgeben von Wald, Bienen und frischer Luft in Nordrhein-Westfalen.