• Krimi, Thriller,Psychothriller

    Rezension: Raum der Angst

    Raum der Angst

    Ein Escape-Room-Thriller

    von Marc Meller

    Ullstein Buchverlage

    Inhalt

    Ein geheimes Experiment. Acht Teilnehmer. Sieben verschlossene Räume. Und ein Killer in Spiellaune

    Er nennt sich Janus. Nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Und er kommt in der Nacht. Still, heimlich. In dein Zuhause. Er betäubt dich, nimmt dich mit und schließt dich ein, in einen kalten, dunklen Raum. Um mit dir ein Spiel zu spielen. Sein Spiel. Ein Spiel voller Rätsel. Du hast nur eine Chance diesem Albtraum lebend zu entkommen: Du musst Janus‘ Spiel spielen – und gewinnen. Zum Glück bist du nicht allein. Du hast Mitspieler. Noch denkst du, dass das ein Vorteil wäre. Bis du begreifst: Dieses Spiel erlaubt nur einen Sieger, nicht mehrere, und die Verlierer werden sterben.

    Meine Meinung

    Sieben Personen begeben sich auf den Weg zu einem psychologischen Experiment zudem Professor Andreas Zargert aufgerufen hat. Die Prbanden sollen ein ausgeklügeltes Spiel testen, ähnlich einem Escape Room. Dafür winkt jedem eine schöne Summe Geld. Doch die Teilnehmer erreichen ihr Ziel nicht. Statt wie geplant an dem Spiel des Professors teilzunehmen, kämpfen sie jetzt ums überleben…..

    Hannah Preuss, erwacht benommen. Erst langsam wird ihr klar, das sie entführt wurde. Doch von wem, und vor allem warum?

    Getrieben vom flüssigen und detailreichen Schreibstils des Autors, war ich schnell in der Geschichte gefangen. Obwohl viele Protagonisten hier eine tragende Rolle spielen, fiel es mir nicht schwer am Ball zu bleiben. Neben den Geschehnissen im Escape Room, gibt es auch Einblicke in die Polizeiarbeit, die jedoch nicht in den Vordergrund gerückt wird. Die 8 “ gefangenen “ sind perfekt aufeinander abgestimmt, was dem ganzen nochmal einen speziellen Spannungsfaktor gibt. Jeder verfügt über eine spezielle Funktion, die beim lösen der Rätsel hilfreich ist, oder auch nicht.

    Mark Meller schaffte es, mir ein regelrechtes Kopfkino zu verschaffen. Ich konnte jeden Raum vor meinen Augen sehen, war gefangen in den Rätsel und wollte unbedingt helfen, diese zu lösen. Neben dem ungemein hohen Spannungsfaktor, bekommt man auch geniale Einblicke in die menschliche Psyche. Meine Nerven waren enorm angespannt, ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Geschickte Wendungen, machen es schwer, das ganze zu durchschauen.

    Ein enorm spannender Psychothriller, der definitiv nichts für schwache Nerven ist. Von mir gibt es eine Empfehlung und 5* für dieses ausgeklügelte Buch.

  • Allgemein

    Rezension: Nur noch ein bisschen Glück

    Nur noch ein bisschen Glück

    von Simona Ahrnstedt

    Forever by Ullstein

    Inhalt


    Das Großstadtmädchen Stella ist auf dem Land gestrandet – im idyllischen südschwedischen Städtchen Laholm. Innerhalb eines Tages hat sie ihren Job und ihre Wohnung verloren und herausgefunden, dass ihr Verlobter sie betrügt. Nachdem sie sich betrunken, die Augen ausgeheult und ihren Ex gestalkt hat, begreift sie, dass sie einen neuen Plan braucht. Im kleinen, roten Holzhaus, das einst ihren Großeltern gehörte, will sie sich neu sortieren. Umgeben von verrückten Ziegen, schmollenden Teenies und einem attraktiven Biobauern, der überraschend gut küssen kann, gewöhnt sie sich schneller an das Leben auf dem Land, als ihr lieb ist. Denn eigentlich will sie nur eins: nach New York. Doch was, wenn das Leben andere Pläne hat?

    Meine Meinung

    Ein leichter, recht vorhersehbarer Sommerroman, der in Schweden spielt. Zu beginn hatte ich leichte Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin, doch schnell gewöhnte ich mich an die sanfte, ruhige Art der Erzählung. Stella, die alles verloren hat, Wohnung, Job und Freund, verkriecht sich im Haus ihrer Großeltern, welches sie geerbt hat. Von der Großstadt aufs Land, ist ein großer Schritt, doch Stella gewöhnt sich sehr schnell daran, da sie ja auch eh nicht lange bleiben möchte, denn sobald die Bruchbude verkauft ist, wartet eine neue Herausforderung auf sie. New York. Dahin will Stella um Design zu studieren. Doch das Leben hat anderes mit ihr vor. Ihr Nachbar und Biobauer Thor, Witwer und Vater von zwei Teenies, hilft Stella zu Beginn. Die magische Anziehungskraft zwischen den beiden, bleibt dem Leser nicht verborgen. Leider werden viel zu viele Sexszenen geboten, was für meinen Geschmack zu viel des guten war. Statt sich auf das körperliche zwischen Protagonisten zu konzentrieren, hätte man mit mehr Tiefgründigkeit arbeiten können. Auch das angepriesene mythische fehlte mir komplett. Einzig zum Ende hin, kommt sowas wie Spannung auf. Doe Protagonisten, sind jedoch hervorragend gezeichnet. Auch das Setting kann man sich gut vorstellen.

    Mein Fazit

    Weniger ist oftmals mehr. Leider dominiert in dieser Geschichte die körperliche Anziehungskraft der Protagonisten. Sexszenen in einem gewissen Maß, wenn sie dann auch gut geschrieben sind, sind eigentlich kein Problem, doch hier wird man vom Sex erschlagen, was der Geschichte ihr eigentliches Feeling nimmt. Von mir gibt es 3 von 5 *