Krimi, Thriller,Psychothriller

Rezension: Amissa – Die Verloren

Amissa. Die Verlorenen

Thriller

von  Frank Kodiak 

Droemer Knaur

Inhalt

Amissa. Die Verloren, aus der Feder von Frank Kodiak / Andreas Winkelmann, ist der Auftakt zu einer neuen vielversprechenden Thriller Reihe.

Leila 17, fühlt sich nach dem Umzug mit ihren Eltern von Frankfurt nach Taubenheim unglücklich. Über eine Internetplattform lernt sie Peer kennen, der sie versteht und ihr immer zuhört. Nach einem Streit mit ihrem Vater, verlässt Leila wutentbrannt das Haus und verschwindet spurlos.

Das Ehepaar Jan und Rica Kantzius, Privatermittler, sind auf dem Heimweg als sie in einen Stau geraten und Zeugen eines tragischen Unfalls werden. Ein junges Mädchen springt auf die Fahrbahn und verliert ihr Leben. Fast zeitgleich gibt es eine Detonation, in der Nähe der Raststätte. Alles deutet darauf hin, das der Mann das tote Mädchen entführt und sich erschossen hat. Jan und Rica nehmen die Ermittlungen auf….

Meinung

Was für ein Auftakt. Jetzt hoffe ich mal, das wir nicht zu lange auf die Fortsetzung warten müssen.

Ein Umzug ist ein schwerwiegender Einschnitt ins Leben, gerade bei jugendlichen, die ihren Freundeskreis zurücklassen müssen. Da ist es wenig verwunderlich, dass sie sich, gerade in der heutigen Zeit, in den Sozialen Medien Luft verschaffen. Kodiak/ Winkelmann greift somit wieder ein brandaktuelles Thema auf, welches er in einen spannenden Thriller umsetzt, der sehr nahe an die Realität grenzt. Die Protagonisten Jan und Rica, gefallen mir persönlich sehr gut. Jan, als ehemaliger Polizist, scheut sich nicht auch mal härtere Bandagen auszufahren. Seine Frau Rica, hat er einst aus den Fängen einer Menschenhändler Bande, gerettet. Wegen ihres Aussehens, hat sie öfter mit Rassismus zu tun, doch schwerwiegender wiegen die folgen ihres traumatischen Erlebens von damals. Die beiden sind ein eingeschworenes Team. Lebendig und authentisch gezeichnet. Auch die Nebencharaktere nehmen ihren Raum komplett ein, sodass man am Ende genau weiß, mit wem man es zu tun hatte.

Der Schreibstil lädt dazu ein, direkt in der Story zu versinken. Kodiak/ Winkelmann schafft es, den Leser so zu fesseln, das man sich fühlt wie ein Zuschauer, am Rande des geschehen. Spannungsgeladen von der ersten, bis zur letzten Seite. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Zwischendurch kommt in Kursivschrift gehalten, ein Mädchen zu Wort, bei dem es mir jedes mal eiskalte Schauer über den Rücken gejagt hat. Der enorm hohe Spannungsbogen, geschickte Wendungen und düstere Szenen, machen eine kurze Pause schwer.

Fazit

Ein packender Thriller, der aufweist wie gefährlich die Sozialen Medien tatsächlich sein können. Ein aktuelles Thema, das man nicht von der Hand weisen kann. Vielen Dank an die Verlagsgruppe Droemer. V

Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 von 5*

Hallo und herzlich willkomen auf meiner Seite, mein Name ist Susanne, ich bin Baujahr 1973, lebe in Baden Würrtemberg und bin eine Leseratte durch und durch. Auf meiner Seite möchte ich euch meine gelesenen Bücher vorstellen, mit euch diskutieren und mich austauschen.

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