• Weihnachtsroman

    Rezension: Ein zauberhafter Weihnachtswunsch

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    Ein zauberhafter Weihnachtswunsch 

    von Jani Friese  (Autor) 

    Meinung

    Selbst dem größten Grinch wird es bei dieser Geschichte weihnachtlich warm ums Herz.

    Weihnachten ist für Thilda ein Graus. Seid dem Tod ihrer Großeltern, die jedes Weihnachtsfest regelrecht zelebriert und gelebt haben, ist der Zauber der Weihnacht für Thilda verloren. Ihr Sohn Finn jedoch, kommt nun in ein Alter, in dem er Fragen stellt und auch wie alle anderen Kinder Weihnachten feiern möchte. Eines Tages treffen die beiden auf die ältere Dame Lillybeth. Mit diesem Tag und dem auftauchen von Lillybeth Enkel Nicolas, soll sich auch für Thilda wieder die Magie der Weihnacht ins Herz schleichen…..

    Was für eine zauberhafte Geschichte. Ich fühle mich total erfüllt vom Zauber der Weihnacht. Jani Friese zaubert mit ihren Worten, eine unheimlich heimelige Atmosphäre, die einem die frühlingshaften Temperaturen des Novembers vergessen lassen. Vor meinen Augen formten sich Bilder von Schnee und Lichterglanz, mein Herz wurde enorm berührt und ich fühlte mich noch einmal wie ein Kind, das mit strahlenden Augen auf das Christkind wartet. Wundervoll gezeichnete Protagonisten, die mich total überzeugt haben. Man spürt beim Lesen richtig, aus tiefstem Herzen heraus, diese Geschichte geschrieben hat.

    “ Ein zauberhafter Weihnachtswunsch“ bringt selbst dem größten Grinch weihnachtliche Gefühle ins Herz. Eine magische schöne Geschichte, die gerne Empfehle und die voll 5 von 5* bekommt.

  • Krimi, Thriller,Psychothriller

    Rezension: Blutmariechen

    Blutmariechen 

    von Martina Straten (Autor)

    “ Sie tanzen ihren letzten Tanz – nur für ihn „

    Der 11.11.20 könnte kein passenderes Datum für das neueste Werk von Martina Straten sein.
    Gleich zu beginn lernt man Simon kennen. Ein Familienvater, der ein gut behütetes Geheimnis mit sich rumschleppt. Bis zu dem Tag, an dem seine Dämonen sich wieder melden und ihn antreiben, das zu tun, was er so lange unterdrückt hat….

    Wohoooo, was ist das bitte für ein genial konstruierter Thriller? Mir klopft noch immer das Herz ziemlich hoch. Durch das, dass man zu beginn schon weiß, wer hinter den absurden Taten steckt, ist man gespannt wohin einen die Geschichte führt. Martina Straten lässt uns tief in die geschundene Seele Simons blicken, zeigt uns, wie aus einem unschuldigen Kind ein Mensch heranwächst, der sich langsam zu einem Psychopathen entwickelt. Bildlich hat man vor Augen, wie sich aus einem Opfer, ein Täter entwickelt. Wie tief muss dieser Hass wohl sitzen, um zu solchen Taten fähig zu machen?

    Die Mädchen, die Simon auswählt, könnten unterschiedlicher nicht sein. Jede wird sehr authentisch von der Autorin dargestellt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die kurzen Kapitel tragen zu einem sehr guten Lesefluss bei. Die Kapitel sind immer mit dem Namen der jewiligen Person, sowie der Jahreszahl versehen. Ausserdem gibt es immer ein Zitat oder Sprichwort dazu, mit dem Bezug auf das tanzen.
    Der Spannungsbogen ist enorm hoch. Durch einige geschickte Wendungen, wird die Spannung bis zum Showdown auf einem Level gehalten, das zwischendurch echt atemlos macht. Das Ende ist völlig unvorhersehbar und ließ mich mehr als sprachlos zurück.

    Dieser Thriller ist so ganz anders, als alles was ich bisher gelesen habe. Ich bin überwältigt und hoffe darauf, schon bald wieder etwas von Martina Straten in Händen halten zu dürfen.

  • Psychothriller, Thriller

    Rezension: Zerissen

    Zerrissen: True-Crime-Thriller (Die Fred Abel-Reihe 4)

    von Michael Tsokos

    Inhalt

    In Berlin – Marzahn findet Mailin Zhou ihre zweijährige Tochter schwerverletzt im Wohnzimmer vor. Rechtsmediziner Fred Abel wird hinzugezogen, da die schwere Kopfverletzung bei der kleinen, nicht auf einen normalen Sturz hindeuten. Sabine Yao, Kollegin von Abel unddie Tante der kleinen Siara,kann sich nicht vorstellen, das ihre Schwester, die kleine so derbe Misshandelt hat. Das Verhältnis der beiden Kollegen, bekommt einen enormen Riss. Privatermittler Lars Moewig findet in seinem Kickboxclub eine grausame zugerichtet Leiche, die in einem Boxsack eingenäht war. Moewig muss wissen wer das war und bittet Abel um Hilfe. Dabei stoßen die beiden in eine Welt, in der es keine Zeugen geben darf…..

    Meinung

    Auch der 4. Band der True Crime Reihe konnte mich wieder fesseln. Es beginnt schon gleich ziemlich rasant, schnell findet man sich mitten im Geschehen wieder. Der Schreib und Erzählstil fördern einen sehr guten Lesefluss und auch die aufgebaute Spannung, macht es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Ganz klar sei an dieser Stelle gesagt, das man gute Nerven braucht, den gerade das Thema Kindesmisshandlung, geht nicht spurlos an einem vorbei. Aber auch die Blicke hinter die Fassaden libanesischer Drogen Clans, lassen einem nicht kalt, da kam mal so der ein oder andere eiskalte Schauer, vor allem, da in diesen Kreisen ein Menschenleben einfach nichts wert ist.

    Realistisch, spannend und auf für den Laien leicht verständlich, lässt uns Tsokos wieder in seine Arbeit blicken. Mehrere Handlungsstränge, die auf den ersten Blick nichts miteinader zu tun haben scheinen, fügen sich im Laufe der Story ineinander. Für mich persönlich waren es wieder spannende Stunden an der Seite von Fred Abel.

    Vielen Dank an Droemer Knaur für die tolle Bloggeraktion. Gerne Empfehle ich das Buch weiter und gebe 5 von 5*