• Krimi, Regionalkrimi

    Rezension: Ankerschmerz ( Abbruch )

    Ankerschmerz (Kira Jensen ermittelt 1) von [Stefan Wollschläger]

    Ankerschmerz (Kira Jensen ermittelt 1) Kindle Ausgabe

    von Stefan Wollschläger

    Klappentext

    Kira Jensen ermittelt in Ostfriesland. Der erste Fall der neuen Krimiserie von Bestsellerautor Stefan Wollschläger.

    Im Hafenbecken von Dornumersiel wird die Leiche einer jungen Komponistin entdeckt, deren Schlagerhit »Ankerschmerz« gerade die Charts stürmt.

    Für Kira Jensen ist es kein ruhiger Start in ihrer alten Heimat. Ihr erster Arbeitstag als Kommissarin wird von einer persönlichen Katastrophe überschattet. Zudem entpuppt sich ihr neuer Vorgesetzter Tilmann Baer als Eigenbrötler, der ihr gleich deutlich macht, dass er seine Ermittlungen lieber alleine führt.

    Wenn Kira sich in ihrem Job durchsetzen will, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihrem eigenen Instinkt zu folgen. Sind die Songtexte der jungen Frau der Schlüssel zu diesem Fall?

    Meinung

    Ankerschmerz, ein spannend klingender Titel, auch der Klappentext sprach mich an. Leider kam ich jedoch nur bis Kapitel Fünf, danach habe ich das Buch weggepackt.

    Das Geschichten Fiktion sind weiß man, doch wenn es anfängt unglaubwürdig zu werden, schreit mein innerer Monk laut auf. Der Anfang der Story war vielversprechend, auch der Schreibstil angenehm zu lesen. Bis das Schicksal seinen Lauf nahm. Nach dem Fund einer Leiche fährt der Hauptkommissar zur Wohnung des Opfers, ok. Das er den Ex des Opfers in die Wohnung lässt, auch ok. Das dieser jedoch anfängt zu randalieren, seine Gitarre zertrümmert und der Kommissar seelenruhig dabei zusieht? Kaum vorstellbar.

    Die neue Kommissarin kommt zu spät zu Dienst. Grund dafür, ein Konzert und eine Bekanntschaft, die sich zu ihrem Nachteil entwickelt, denn als sie aufwacht, stellt sie fest das sie Opfer einer Vergewaltigung wurde. Die Wirkung der K.O Tropfen noch deutlich spürbar, rafft sie sich auf. Geld, Auto, Papiere, alles weg….. Im Revier angekommen, bekommt sie einen Dienstwagen um ihren neuen Partner zu folgen. Dieser lässt sie eiskalt in der Wohnung des Opfers stehen. Statt zurück ins Revier zu fahren, geht es erst einmal ins Krankenhaus um alles von der Vergewaltigung dokumentieren zu lassen. Nach der Untersuchung wird bestätigt das sie “ KEINE “ Infektionen hat, ähm, joar, das kann man auch ganz sicher ein paar Stunden später schon feststellen. Man bekommt auch ohne jegliche Dokumente Geld ausbezahlt um sich ein Fahrrad kaufen zu gehen, vor allem wenn man erst in die neue/alte Heimat zurückgekehrt ist.

    Tja, das war dann doch zu viel unglaubwürdiges für mich, das ich mich nach 5 Kapitel dazu entschlossen habe, das Buch zur Seite zu packen. Ich kann mit griesgrämigen Kommissaren leben, ich kann auch damit leben, das mal etwas überzogen wird oder nicht ganz so glaubwürdig wirkt, aber hier waren es dann auf den ersten Seiten schon soviele Dinge, die mich schier zum Wahnsinn gebracht haben.

    Dies ist meine persönliche und einflussfreie Meinung.